Wie können Sie die Optionen und technischen Daten Ihrer Leuchten besser verstehen?

Verwirrt und unsicher angesichts des « elektrischen Fachjargons »? Keine Panik! Es stimmt, dass einige technische Begriffe manchmal schwer zu verstehen und anzuwenden sind. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, Ihnen die technischen Eigenschaften Ihrer Leuchten genauer zu erklären.


Der Schutzgrad (IP)

Es ist sehr wichtig, auf den IP-Schutzgrad Ihrer Leuchten zu achten, wenn sie im Außenbereich oder in Räumen verwendet werden, die mit Wasser in Berührung kommen (z. B. Badezimmer oder Küche). Der Schutzgrad klassifiziert, wie gut ein Gerät gegen das Eindringen von festen Stoffen und Flüssigkeiten geschützt ist. Die IP-Schutzklasse besteht aus zwei Ziffern:

Die erste Ziffer gibt den Schutzgrad gegen Fremdkörper an:

  • 0: Kein Schutz
  • 1: Schutz vor Fremdkörpern > 50 mm
  • 2: Schutz vor Fremdkörpern > 12,5 mm
  • 3: Schutz vor Fremdkörpern > 2,5 mm
  • 4: Schutz vor Fremdkörpern > 1 mm
  • 5: Schutz gegen Staub
  • 6: Vollständiger Schutz gegen Staub

Die zweite Ziffer gibt den Schutzgrad gegen Wasser und Feuchtigkeit an:

  • 0: Kein Schutz
  • 1: Schutz vor senkrecht fallenden Wassertropfen
  • 2: Schutz vor Wassertropfen bis zu einem Winkel von 15°
  • 3: Schutz vor starkem Regen bis zu einem Winkel von 60°
  • 4: Schutz vor Spritzwasser aus allen Richtungen
  • 5: Schutz vor Wasserstrahlen
  • 6: Schutz vor starken Wasserstrahlen
  • 7: Schutz vor zeitweiligem Untertauchen (beachten Sie dabei den empfohlenen Druck und die empfohlene Zeit)
  • 8: Schutz vor dauerhaftem Untertauchen

Wie Sie sehen, gilt: Je höher die Ziffern, desto besser ist Ihre Leuchte gegen verschiedene Wetterbedingungen oder mechanische Einwirkungen geschützt.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Artikel zum Schutzgrad.


LED-Lampen und Watt-Äquivalente

Das Watt (Symbol: W) ist die internationale Einheit für Leistung oder Energiefluss. Ein Watt entspricht einem Joule pro Sekunde. Diese Einheit misst die elektrische Leistung, die von der Lichtquelle erzeugt wird, also ihren Stromverbrauch. Bei energiesparenden Lampen wie LED- und Kompaktleuchtstofflampen ist diese Maßeinheit jedoch nicht mehr ein Indikator für die Lichtleistung einer Lampe, sondern für deren Stromverbrauch: Je höher die Wattzahl, desto mehr Strom verbraucht die Lampe.

LED-Lampen oder Kompaktleuchtstofflampen erzeugen mehr Licht bei wesentlich geringerem Energieverbrauch.

Im Folgenden finden Sie eine Tabelle mit den Äquivalenten der verschiedenen Beleuchtungsarten.

Erfahren Sie mehr in unserem Artikel über Watt und LED-Äquivalente.


Kelvins (K)

Zunächst einmal ist der Kelvin (K) eine Maßeinheit, die die Lichttemperatur angibt. Mithilfe dieser Einheit können Sie die Farbe des Lichts bewerten, die von einer Lampe bei voller Leistung abgegeben wird. Im Allgemeinen liegt die Lichttemperatur zwischen 2.000 und 10.000 Kelvin. Je niedriger die Temperatur, desto wärmer ist das ausgestrahlte Licht. Umgekehrt wird das Licht dynamischer und tendiert zu blauen Farbtönen, je höher die Temperatur ist.

Oben finden Sie eine Farbtabelle, die Ihnen hilft, die Bedeutung der Kelvin-Werte besser zu visualisieren.

Ein kleiner Tipp: Vereinheitlichen Sie die Farbtemperatur in Ihren Räumen, um Ihre Augen nicht zu ermüden!
Lesen Sie unseren Artikel über Kelvin, um mehr zu erfahren.


Lumen (lm)

Das Lumen (lm) steht für den Lichtstrom. Es ist eine Einheit, die die Lichtleistung angibt und beschreibt, wie viel nützliches Licht von einer Glühbirne oder Lampe abgegeben wird. In der Regel beantworten Lumen die oft gestellte Frage: « Wie hell ist es? ». Diese Einheit hilft, die Menge des wahrgenommenen Lichts zu quantifizieren.

Hier eine kleine Gedächtnisstütze, die Ihren Alltag erleichtert!

Wenn Ihnen Watt vertrauter ist, können Sie es nutzen, um die benötigte Lumenanzahl für Ihre Beleuchtung zu ermitteln. Denken Sie daran, dass 1 Watt ungefähr 10 Lumen entspricht. Um die geeignete Lumenanzahl zu finden, multiplizieren Sie einfach die Wattzahl mit 10.
Lesen Sie auch unseren Artikel über Lumen, um mehr zu erfahren.


Dimmfähige Leuchten (dimmbar)

Der Begriff « dimmbar » bedeutet « regulierbar« . Eine dimmbare Leuchte ermöglicht es Ihnen, die Helligkeit je nach Bedarf und Stimmung anzupassen. Damit eine dimmbare Lampe richtig funktioniert, müssen zwei Bedingungen erfüllt sein:

  • Erstens: Die Lampe muss mit einer dimmbaren Glühbirne ausgestattet sein. Ist die Glühbirne nicht kompatibel, wird keine Helligkeitsregelung möglich sein.
  • Zweitens: Ihre Leuchte muss über einen Dimmer, auch « Helligkeitsregler » genannt, verfügen.

Hier finden Sie zwei Erklärvideos, die die Funktionsweise von dimmbaren Leuchten veranschaulichen.

Entdecken Sie in unserem Artikel über dimmfähige Beleuchtung weitere Details über das Dimmprinzip.


Farbwiedergabeindex (CRI)

Der Farbwiedergabeindex (CRI) wurde 1948 von der Internationalen Beleuchtungskommission (CIE) eingeführt und wird seitdem ständig weiterentwickelt. Ursprünglich wurde dieser Index entwickelt, um die Fluoreszenz- und Entladungslampen, die in öffentlichen Räumen verwendet werden, zu charakterisieren. Der CRI (Color Rendering Index) gibt an, wie gut eine Lichtquelle Farben wiedergibt. Der CRI-Wert liegt zwischen 0 und 100. Je niedriger der Index, desto weniger unterscheidbar sind die Farben. Je höher der Index, desto besser die Farbwiedergabe. Als Richtwert: Tageslicht hat einen CRI von 100.

Im Folgenden finden Sie eine Tabelle, die die Farbwiedergabe erklärt. Wir können erkennen, dass bei einem niedrigeren CRI weniger Farbnuancen sichtbar sind.

Um den Unterschied zu verstehen, betrachten Sie diese beiden Lichtspektren. Bei einem CRI von 85 sind viele Farbnuancen sichtbar, bei einem CRI von 50 hingegen sind diese Nuancen deutlich weniger erkennbar.


Zögern Sie nicht, unsere technischen Artikel für ein besseres Verständnis zu lesen:

Für weitere Informationen können Sie uns gerne kontaktieren.

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